Die Zahlen schlackern nur so um die Ohren. Facebook hat in Deutschland Nutzerzahlen im zweistelligen Millionenbereich. Google+ hat – obwohl noch gar nicht öffentlich zugänglich – ebenfalls ein breites Spektrum an Nutzern. Der Bereich der sozialen Netzwerke ist aus dem Bereich der Kommunikationsarbeit heutzutage überhaupt nicht mehr weg zu denken. Social Media ist in den Bereichen Marketing und PR angekommen. Der Nutzer hat klar signalisiert: die Informationen, die er möchte, müssen für ihn passgenau erstellt werden. Internetseiten werden üblicherweise nicht über die Startseite betreten, sondern auf irgendeiner beliebigen Unterseite. Die Inhalte werden kurz gescannt. Schlagworte versucht aufzuspüren. Die Information muss zielorientiert sein. Langatmige Texte haben im ersten Schritt nur bedingt eine Chance. Allerdings werden Fachartikel keineswegs ganz verschwinden. Denn Mehrwertinformationen sind durchaus gewünscht und gefragt. Der User sucht danach und wird im Web – teilweise – auch fündig. Die Kunst des heutigen Crossmedia-Journalisten ist es daher, die Mischung in der Redaktionsarbeit so zu steuern und streuen, dass für alle Zwecke und Eventualitäten auch tatsächlich etwas dabei ist. Das jeder Webnutzer einsteigen kann in die Informationsdichte, wo er dies gerne möchte. Themenbereiche überspringen, zusätzliche Schwerpunkte abrufen. Das Web ist als flexibles Medium in der Lage, Informationen für die komplette Bandbreite der User zu bieten.










